
18.9.26 / 20:00 / Alte Feuerwache, Köln
Ein Koproduktion vom IRCAM-centre Pompidou mit Unterstützung des SACEM
Matthias Krüger – IRCAM-Elektronik;
Sébastien Naves –Technische Betreuung (IRCAM);
Jérémie Bourgogne – Klangregie/Beschallung (IRCAM)
In der griechisch-römischen Mythologie spinnen drei Parzen den Schicksalsfaden und bestimmen über Fortlauf und Ende des menschlichen Lebens. Drei identitätslose, zeitlose Figuren: gottgleich. Paul Valéry beschreibt in La Jeune Parque eine junge Parze, die mit ihrem Schicksal hadert, das eigentlich ebenso unausweichlich scheint, wie das derer, dessen Faden sie zukünftig spinnen soll – in einer zeitlosen Erzählung ein verwirrendes Paradox. Was, wenn sich die Wahrnehmung von Zeit und Raum, der Ursprung Klang und Bewegung wie ein Rhizom unkenntlich miteinander verweben?
Der Komponist Matthias Krüger und die Tänzerin Elodie Sicard entwickeln in einer neuartigen Ko-Komposition mit BRuCH ein Stück, das die Suggestivkraft der Wahrnehmung erweitert. Die urmenschliche Sehnsucht nach Orientierung durch Narration in einer Welt, in der die Herkunft von Impulsen immer diffuser wird und der Mensch gleichsam „entkörperlicht“, verwandelt sich in dieser Musiktheater-Performance in ein sinnliches Erlebnis.
Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Ligeti Zentrum, Beethovenstiftung, Friedrich-Stiftung, IRCAM Paris.
Foto: Florian W. Müller Photography
Tickets 8/13 Euro
Reservierung unter
https://rausgegangen.de/
an der Abendkasse

